Über uns

Nachbarschaftshaus SCI Moers AnsichtDer Leitgedanke des SCI:Moers “Wir gestalten soziale Ideen” wird sich im Sinne der Stadtteile Mattheck-Josefviertel fortsetzen. Wir setzen uns für ein gesundheitsförderndes Wohnumfeld ein, in dem mit gemeinschaftlichen Ideen eine positive Wirkung für das Stadtviertel und für den Einzelnen erreicht werden soll.

Ein neu erarbeitetes Konzept des SCI:Nachbarschafthauses ist ein wirksames Instrument für das Erreichen dieser Ziele.

Vertrauen, Akzeptanz, Anerkennung und Respekt prägen den Umgang der BersucherInnen des SCI:Nachbarschaftshauses miteinander, wodurch der soziale Zusammenhalt gestärkt wird. Wir vertrauen darauf, dass wir weiterhin mit der Unterstützung aller BewohnerInnen des Stadtteils, insbesondere der BesucherInnen des Nachbarschaftshauses rechnen und diese Werte leben und ausbauen können.

 

Ziemlich beste Nachbarn

Das SCI:Nachbarschaftshaus und die Schule an der Annastraße sind eng miteinander verbunden. Sie nutzen zum Beispiel ihre Räume gegenseitig. Davon
profitieren nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen.

Jeden Mittag pilgern circa 100 Schüler der Grundschule Annastraße in das SCI:Nachbarschaftshaus. Die Gebäude sind nicht nur nah beisammen, sondern über
einen gläsernen Gang sogar miteinander verbunden. Wenn sich die Horde mittags auf den (kurzen) Weg  macht, geht‘s zum Essen ins SCI:Nachbarschaftshaus.
„Die Kinder des Ganztags essen regelmäßig dort“, sagt Schulleiter Werner Wollschläger. „Das Nachbarschaftshaus hat für die Kinder ein wirklich exklusives Angebot: Es wird nämlich ganz frisch gekocht.“ Gerade für einige Kinder sei das wichtig – nämlich die, die von zuhause kaum frische Zutaten kennen. Teuer ist
das Essen für sie übrigens nicht, viele sind sogar vom Essensbeitrag befreit.

Auch sonst kooperieren die Grundschule Annastraße und das SCI:Nachbarschaftshaus viel und gern. Als die Schule saniert wurde, von 2015 bis in den Sommer 2016, hat beispielsweise einmal wöchentlich die Baubesprechung in den Räumen des SCI:Nachbarschaftshauses stattgefunden. „Aber auch wenn wir Feierlichkeiten wie unser Schulfest haben, können wir die Räumlichkeiten nutzen“, sagt Wollschläger. Dann verwandelt sich das SCI:Nachbarschaftshaus in eine große Cafeteria mit Spülgelegenheiten. Darüber hinaus finden im SCI:Nachbarschaftshaus regelmäßig AGs der Schule statt. Dann gehen die Kinder und Lehrer nachmittags zum Beispiel herüber, um Schmuck zu basteln.
Außerdem tagt auch der Beirat des Schulkinderhauses (einer Nachmittagsbetreuung parallel zum Offenen Ganztag) zweimal im Jahr dort. Und die Schule, aber natürlich auch das restliche Viertel machen bei den Kartoffelfesten mit. Die Planungen dazu müssen im Vorfeld natürlich besprochen werden – wo  ginge das besser als bei einer MaJo-Konferenz im SCI:Nachbarschaftshaus?
Der SCI, berichtet Werner Wollschläger, kann aber auch die Räumlichkeiten der Schule nutzen. Wenn ein Sprachkurs für Flüchtlinge stattfindet, nutzt der SCI die Schulräume, um die Kinder der Teilnehmer zu betreuen.
Jorge Escanilla Rivera, Leiter des SCI:Nachbarschaftshauses, freut sich über die gute Nachbarschaft: „Wir sind zwei Institutionen, die miteinander als sehr gute
Nachbarn agieren.“ Und wenn jemand mal kurzfristig einen Raum brauche, laufe das ganz unproblematisch ab: schnell und unbürokratisch.
Vor allem zu Zeiten der Schulsanierung griff die Schule an der Annastraße auf die Hilfe vom SCI zurück. Jetzt,
da alles fertig ist, lobt Werner Wollschläger im Hinblick auf die Schulsanierung auch die Stadt Moers: „Es ist toll, was sie in den letzten Jahren geschafft hat.“ Trotzdem, merkt er an, fehle ihm derzeit ein Spielgerätehaus. Das Spielzeug lagere noch in einer Behindertentoilette …